Dunkele Wolken, aber das Ziel vor Augen                                                                                     Foto: Holger Kadgiehn

Übernahme von Stabsaufgaben zur Unterstützung des         Unternehmers                                                                        

Übersicht

 

  1. Verhandlungs-Verstärkung
  2. Krisenmanagement
  3. Interimsmanagement
  4. Gewinnung von Führungskräften
  5. Philosophie und die Instrumente in der Beratung

1. Verhandlungs-Verstärkung

Unternehmer verhandeln; Über Preise, über Mengen, über Fortsetzung oder Beendigung, über Recht oder Unrecht. Um das Ziel der Verhandlung zu erreichen, sind geeignete Argumente erforderlich. Dabei zu unterstützen, diese herauszuarbeiten ist für mich als Betriebswirt und Unternehmensberater eine Herausforderung, die ich immer wieder gerne annehme.

 

Argumente werden gefunden, besser entwickelt im kritischen Diskurs, basierend auf der Analyse der einzelnen Elemente, die insgesamt das darstellen, was der Sachverhalt genannt wird. Mit betriebswirtschaftlichem Bezug kann es dabei um die Kostensituation gehen, um die Produktionsabläufe, die sonstigen Prozessabläufe, die Überwachung der Prozesse, insgesamt der Organisation und der äußeren Rahmenbedingungen.

 

Inhaltlich kann es dabei um Verhandlungen mit allen verschiedenen Stakeholdern gehen, also um Kunden, um Mitarbeiter, um Exekutivinstanzen, um sonstige Behörden, um Lieferanten und Dienstleister und um Mitunternehmer, bzw. Anteilseigner / Investoren, letztlich um Kreditinstitute.

2. Krisenmanagement

In Fällen, in denen eine möglichst frühzeitige Auseinandersetzung mit der Herausforderung und auch Verhandlungen nicht zu einem akzeptablen Ergebnis geführt haben, ist eine Lösung zu finden, die die Rückkehr in den "business-as-usual"-Modus möglich macht. Krise kann der Anfang vom Ende sein; Krise kann aber auch den Moment des Aufbruchs darstellen. Schnelle Optimierung des Gegebenen, aber auch neue Märkte, neue Lieferanten, neue Standorte, neue Organisationsstruktur, neue Produkte sind die äußeren Kennzeichen von Krisenmanagement als Element des Aufbruchs.

 

Den Unternehmer unterstütze ich bei seinem Krisenmanagement durch meine betriebswirtschaftliche Kompetenz.

3. Interimsmanagement

Das kurzfristige Schließen einer Lücke im Organigramm eines Unternehmens wird als Interimsmanagement bezeichnet. Vielfältige Gründe können zu einer Lücke geführt haben, wie eine Krise oder eine fehlgeschlagene Verhandlung, aber auch eine plötzlich entstandene Vakanz durch einen nicht erwarteten Personalabgang. Bis zur Neubesetzung einer Position in Rechnungswesen, Marketing, Vertrieb und Unternehmensführung übernehme ich Führungsaufgaben in Unternehmen des Größenklasse KMU.

4. Gewinnung von Führungskräften

Durch meine langjährige Berufspraxis und meine Tätigkeit als Hochschuldozent verfüge ich über ein umfangreiches Netzwerk, das aus Betriebswirten, Logistikern und Unternehmern besteht. Hier gibt es zu jeder Zeit geeignete Kandidaten, die sich beruflich verändern wollen. Ich betreibe also KEIN klassisches Headhunting, ich werbe niemals Mitarbeiter in Unternehmen ab. Stattdessen bin ich in der Lage, Kontakte herzustellen zwischen Unternehmen der Größenklasse "KMU" und potentiellen Kandidaten, die sich grundsätzlich eine berufliche Veränderung vorstellen können.

5. Philosophie und die Instrumente in der Beratung

Es sind die austauschbar gewordenen Unternehmen, die der Marktbereinigung zum Opfer fallen. Um ein Unternehmen zu bleiben, welches für seine Auftraggeber unentbehrlich ist und für dessen Leistung diese auch auskömmliche Preise bezahlen, brauchen Unternehmen Impulse. Einen solchen Impuls möchte ich Ihnen im Rahmen meiner Tätigkeit geben.

Jeder Unternehmer hat Ideen und jeder Unternehmer braucht Ideen. Über Kreativität zu schreiben, also über die Fähigkeit Ideen zu entwickeln, muss theoretisch und abstrakt bleiben. Niemand kann glaubhaft versprechen, im Auftrag und damit auf "Knopfdruck" zielbezogene und akzeptable Ideen für den zukünftigen Erfolg eines Unternehmens entwickeln zu können; Kreativitätstechniken hin oder her. Ich erarbeite in meiner Funktion als Unternehmensberater Ideen und nehme erst dann Kontakt mit einzelnen Unternehmen auf, wenn ich davon überzeugt bin, die Entscheider könnten Interesse an eben diesen Ideen haben.

 

Zu wissen, wie ich auf diese Ideen komme, ist nicht notwendig, aber vielleicht interessant. Knapp 30 Jahre kritischen Denkens haben mich eine spezielle Sichtweise entwickeln lassen. Schon früh habe ich die Instrumente PEST-Analyse und SWOT-Analyse kennengelernt. PEST-Analyse führt zur Auseinandersetzung mit den übergeordneten Rahmenbedingungen, in die ein Unternehmen eingebunden ist; vor allem mit zu erwartenden Veränderungen. Neue Gesetze und handelspolitische Regulierungen gehören ebenso dazu, wie Technologiesprünge und die grundsätzlichen Verhaltensweisen der Marktteilnehmer. Das Akronym SWOT bedeutet eingedeutscht: Stärken-Schwächen und Chancen-Risiken (Bedrohungen).

 

Das enge Umfeld in welchem ein Unternehmen tätig ist, wird analysiert mit Hilfe der Chancen-Risiken-Analyse. Es geht dabei um Kunden, um Wettbewerber, um Lieferanten. Deren Verhalten wird beeinflusst durch die übergeordneten Rahmenbedingungen, die Gegenstand der PEST-Analyse sind. Beeinflusst also von der Entwicklung des volkswirtschaftlichen Haushaltseinkommens, von verfügbaren Technologien, von Rohstoffen, den Kapitalmärkten und von den Zukunftsaussichten. Es geht um das Erkennen genereller Trends. Diese Umwelt mit Blick auf die Zukunft zu beurteilen,  ist wegen der schnellen und häufigen Veränderungen schwierig und das Ergebnis ist mit Ungewissheit behaftet. Laufende Beobachtung der Entwicklung ist daher notwendig.

 

Die Stärken-Schwächen-Analyse bezieht sich dann auf das Unternehmen selbst. Dabei geht es um Selbsterkenntnis; gewonnen durch Vergleich mit anderen, also durch Benchmarking. Stärken müssen für den weiteren Erfolg genutzt werden; Schwächen zu erkennen, ermöglicht deren Reduzierung. Es geht für Unternehmen dabei um die Analyse und die Optimierung innerbetrieblicher Strukturen, Prozesse und der Ressourcen auf Grundlage des klassischen betriebswirtschaftlichen Instrumentariums.

 

Grundsätzlich werden Stärken bzw. Schwächen mit Bezug zum Umfeld des Unternehmens beurteilt. Expertise gilt dabei gemeinhin als Stärke. Für Unternehmen kann eine Situation der Schwäche entstehen, wenn neben besagter Expertise wenig weitere Fähigkeiten und Potentiale vorhanden sind und wenn der Markt, für den sich die Expertise entwickelt hat, plötzlich unbedeutend wird.

 

Wer keine Ideen hat, der hofft auf eine komfortable Zukunft. Besser als zu hoffen ist es, die Zukunft zu gestalten und das erfordert eigene Ideen. Solche, die die eigene Unternehmensumwelt zum eigenen Vorteil verändern.

 

K|A|D UNTERNEHMENSENTWICKLUNG

FÜR IDEEN UND LÖSUNGEN

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Holger Kadgiehn   K|A|D Unternehmensentwicklung    Im Grünen Winkel 3    28816 Stuhr    Tel.: 0421/223 81 61    mobil: 0170 205 0358    e-mail: kadgiehn@kadgiehn.de

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